Die Aufgaben der Ombudspersonen
- Vermittlung bei schwerwiegenden Konflikten im Rahmen der Doktoratsausbildung,
- Vermittlung bei unangemessenem Verhalten und/oder Diskriminierung,
- Hilfestellung bei Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis,
- Hilfestellung bei individuellen Problemstellungen auf dem Weg zum Doktorat.
Zum Ablauf
Mit ihrem Anliegen wenden sich Doktorand:innen an die Ombudsperson ihrer Wahl (unabhängig vom fachlichen Hintergrund) oder per E-Mail an die Ombudsstelle. Bei einem Mail an die Ombudsstelle leitet diese die Anfrage an eine für das Anliegen geeignete Ombudsperson weiter, die mit dem/der Doktorand:in das Gespräch suchen wird, um die Problemlage zu erörtern.
Die Ombudsperson ist sachlich unabhängig und in dieser Funktion weisungsfrei.
Jede Anfrage wird selbstverständlich vertraulich behandelt!
Die Ombudspersonen sind erfahrene Wissenschafter:innen unterschiedlicher Fachrichtungen, die den Grundsätzen strenger Vertraulichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität folgen.
Für Details können Sie einen Blick in die Statuten der Ombudsstelle werfen.
Die Ombudspersonen
Das Schreiben einer Dissertation stellt Wissenschafter:innen vor unterschiedliche fachliche, zwischenmenschliche oder auch persönliche Herausforderungen und braucht einen langen Atem. Es gibt Zeiten der Freude über neue Erkenntnisse und Fortschritte ebenso wie Durchhänger, Unsicherheiten und manchmal auch Konflikte. In all diesen Stadien, die jede:r im Laufe seine:r wissenschaftlichen Laufbahn erlebt hat, ist es wichtig zu verstehen, dass Wissenschaft kein „Einzelsport“ ist, sondern vom Dialog und Austausch mit Kolleg:innen lebt. Eben diese Möglichkeit für den Dialog und den Austausch möchte ich anbieten.
Univ.-Prof. Dr. Gerald Lamprecht
Die wechselseitigen Erwartungen von Doktorand:innen und ihren Betreuer:innen haben sich stark verändert, u.a in Richtung Strukturierung, Internationalisierung und Enthierarchisierung. Konflikte und Frustrationen entstehen durch unterschiedliche Erwartungen und durch Abhängigkeitsverhältnisse. Gerne unterstützte ich bei der Suche nach Lösungen für diesbezüglich auftretende Probleme.
- Univ.-Prof. Dr. phil. Ulrich Ermann
Wie Laozi gesagt hat "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." Ich möchte Unterstützung anbieten, die Stolpersteine auf diesem Weg zu beseitigen.
- Ass.-Prof. Dr. Tea Pavkov-Keller
Ich freue mich in meiner Funktion als Ombudsperson jungen Nachwuchswissenschafter:innen auf dem Weg zum Doktorat mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen. Dieser Weg kann geradlinig, manchmal aber auch verschlungen oder gar steinig sein - kann sich zeitweise als Irrweg oder gar Sackgasse darstellen. Dann kann ein Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre helfen – wofür ich bürge: Ich bin da, wenn der Schuh drückt, ob fachlich oder persönlich, und gemeinsam finden wir wieder Ihren richtigen Weg zum Doktorat.
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Anita Ziegerhofer
Assoz. Prof. Mag. Dr. MSc. Tea Pavkov-Keller
+43 316 380 - 5483
Institut für Molekulare Biowissenschaften
nach Vereinbarung (tel. oder per E-mail)
https://molekularbiologie.uni-graz.at/de/unsere-forschung/strukturbiologie
Univ.-Prof. Dr.phil. Ulrich Ermann
+43 316 380 - 8826
Institut für Geographie und Raumforschung
Sprechstunden für Studierende: Dienstag 09:00 - 10:30 Uhr
https://homepage.uni-graz.at/de/ulrich.ermann/
Univ.-Prof. Dr.phil. Mag. Anita Ziegerhofer