Die Aufgaben der Ombudspersonen
- Vermittlung bei schwerwiegenden Konflikten im Rahmen der Doktoratsausbildung,
- Vermittlung bei unangemessenem Verhalten und/oder Diskriminierung,
- Hilfestellung bei Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis,
- Hilfestellung bei individuellen Problemstellungen auf dem Weg zum Doktorat.
Zum Ablauf
Mit ihrem Anliegen wenden sich Doktorand:innen an die Ombudsperson ihrer Wahl (unabhängig vom fachlichen Hintergrund) oder per E-Mail an die Ombudsstelle. Bei einem Mail an die Ombudsstelle leitet diese die Anfrage an eine für das Anliegen geeignete Ombudsperson weiter, die mit dem/der Doktorand:in das Gespräch suchen wird, um die Problemlage zu erörtern.
Die Ombudsperson ist sachlich unabhängig und in dieser Funktion weisungsfrei.
Jede Anfrage wird selbstverständlich vertraulich behandelt!
Die Ombudspersonen sind erfahrene Wissenschafter:innen unterschiedlicher Fachrichtungen, die den Grundsätzen strenger Vertraulichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität folgen.
Für Details können Sie einen Blick in die Statuten der Ombudsstelle werfen.
Die Ombudspersonen
Ich freue mich in meiner Funktion als Ombudsperson jungen Nachwuchswissenschafter:innen auf dem Weg zum Doktorat mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen. Dieser Weg kann geradlinig, manchmal aber auch verschlungen oder gar steinig sein - kann sich zeitweise als Irrweg oder gar Sackgasse darstellen. Dann kann ein Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre helfen – wofür ich bürge: Ich bin da, wenn der Schuh drückt, ob fachlich oder persönlich, und gemeinsam finden wir wieder Ihren richtigen Weg zum Doktorat.
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Anita Ziegerhofer
Wie Laozi gesagt hat "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." Ich möchte Unterstützung anbieten, die Stolpersteine auf diesem Weg zu beseitigen.
- Ass.-Prof. Dr. Tea Pavkov-Keller
Die wechselseitigen Erwartungen von Doktorand:innen und ihren Betreuer:innen haben sich stark verändert, u.a in Richtung Strukturierung, Internationalisierung und Enthierarchisierung. Konflikte und Frustrationen entstehen, weil Erwartungen oft nicht angemessen artikuliert werden und weil sich Doktorand:innen in einem speziellen Abhängigkeitsverhältnis befinden - darauf angewiesen, von Betreuer:innen und Vorgesetzten fair behandelt zu werden, gut angeleitet zu werden und zugleich Freiheiten zur eigenständigen Forschung eingeräumt zu bekommen. Ich stehe gerne als Ansprechperson zur Verfügung, um an entsprechenden Lernprozessen mitzuwirken und bei auftretenden Problemen zu helfen, den Dialog zu ermöglichen und Lösungen zu finden.
- Univ.-Prof. Dr. phil. Ulrich Ermann
Assoz. Prof. Mag. Dr. MSc. Tea Pavkov-Keller
+43 316 380 - 5483
Institut für Molekulare Biowissenschaften
nach Vereinbarung (tel. oder per E-mail)
https://molekularbiologie.uni-graz.at/de/unsere-forschung/strukturbiologie
Univ.-Prof. Dr.phil. Ulrich Ermann
+43 316 380 - 8826
Institut für Geographie und Raumforschung
Sprechstunden für Studierende: Dienstag 09:00 - 10:30 Uhr
https://homepage.uni-graz.at/de/ulrich.ermann/